Zu Gast bei den Amish im Pennsylvania Dutch Country

Pennsylvania Dutch CountryIm Pennsylvania Dutch Country vor der Haustür von Philadelphia liegt die Welt der Amish und Mennoniten. Ein Musterland der weiß getünchten Zäune und der schwarzen Wäsche auf der Leine. Der häufigste Name an den Briefkästen: Stoltzfus, Holtinger, Gebhard und Wiederrecht.

Rund 20 000 Menschen leben heute in diesem Landstrich – Glaubensgemeinschaften aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland, eingeladen einst vom Quäker William Penn, der ihnen in seiner konfessionellen Freistatt Pennsylvania freie Entfaltung versprach.
Die praktizieren sie bis heute in dieser Enklave: fleißig, landwirtschaftlich äußerst erfolgreich, in traditioneller Kleidung (Frauen mit Häubchen, Männer mit Hosenträgern, Jungs mit Strohhüten), weitgehend ohne Autos, sondern unterwegs in schwarzen Buggies. Heute klingt ihr „Pennsylfaanisch“ wie ein tiefgefrorenes Deutsch der Pfälzer und Rheinländer, durchsetzt mit zahlreichen Anglizismen. Sie reden über „Würste und Bretzeln“, „Schmiercase“, „Schnitz“ und „Souse“. Sie feiern das „Octoberfest“ und haben ihren „Christkindlesmarkt“.

Die Amish sehen Besucher nicht ungern, in den Außenbezirken gibt es oft Angebote für Tagestouristen sowie Cafés und Restaurants für Besucher.

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Über Deborah
Ich heiße Deborah und liebe es, auf Erkundungstour zu gehen! In meiner Freizeit reise ich gerne und mache Spaziergänge und Radtouren durch meine Heimatstadt Berlin. Meine Eindrücke halte ich am liebsten mit meiner Kamera fest. Außerdem begeistere ich mich für gutes Essen, schöne Cafés und kulturelle Aktivitäten.