Ein Tag mit uns auf der Frankfurter Buchmesse

Mehr als 7.000 Aussteller aus 100 Ländern, fast 300.000 Besucher – und wir!Am Freitagmorgen starteten meine Kollegin Rabea und ich zu unserer ersten Frankfurter Buchmesse. Unsere Vorfreude und dementsprechend auch Erwartung war riesig, soll die Messe doch der Treffpunkt der Branche schlechthin sein. Kontakte knüpfen und Networking, Markttrends beobachten sowie die eigene Bekanntheit steigern – das sind die Ziele der Aussteller und Fachbesucher. Nicht zu vergessen die geballte Möglichkeit des Informationsaustausches und der Weiterbildung. Wir konnten uns gar nicht entscheiden, worüber wir uns als Erstes informieren möchten: Innovationen von Apps und Digital Publishing, Zukunft der Buchbranche oder Chancen des Online-Marketings?


Verlagsstände - Buchmesse LeipzigWir versuchten überall mal rein zu hören und sprangen dafür wie ein Flummi von Halle zu Halle. Zum Glück hatten wir unsere Laufschuhe eingepackt und konnten uns zwischendurch an unserem Stand in Halle 3.1 ein wenig ausruhen und mit Lesern und Fachbesuchern plaudern:

Messestand - h.f.ullmannBesucher am MessestandBücher am MessestandEindrücke vom Messestand - h.f.ullmannEhrengast der Frankfurter Buchmesse 2012 war Neuseeland. Von der imposanten Halle, in der man die neuseeländische Literatur und Kultur live erleben kann, hatten wir schon vor unserer Anreise in den Nachrichten gehört. Wir wollten sie uns unbedingt angucken. Beim Ehrengast eingetroffen kamen wir aus dem Staunen kaum raus. Die Neuseeland-Halle beeindruckte mit einem traumhaften Sternenhimmel und einer unerwartet angenehmen Ruhe. Wie ein Kurzurlaub vom Messealltag fühlte es sich an und lud zum Verweilen ein.

Ehrengast Neuseeland - Buchmesse FrankfurtEhrengast Neuseeland - Buchmesse Frankfurt
Hätte ein Tag mehr als 24 Stunden, hätten wir wahrscheinlich viel mehr Zeit an den unterschiedlichsten Orten verbracht. Unterhaltsam und abwechslungsreich waren z. B. auch die vielen Autorenlesungen in den verschiedenen Hallen, wie hier beim Blauen Sofa.

Autoreninterview - Blaues Sofa - Buchmesse Frankfurt
Alles in allem möchten wir festhalten, dass sich die gefühlten 100 Kilometer Fußmarsch in rund 11 Stunden auf jeden Fall gelohnt haben. Wir haben tolle Gespräche geführt, viele Eindrücke aus der Buchbranche gewonnen und interessante Menschen kennengelernt. Die Zukunft der Verlage bleibt spannend. Der Fokus auf der Messe liegt zwar weiterhin auf dem gedruckten Buch an sich, es fällt jedoch auf, dass bereits an fast jedem Stand E-Book-Reader oder andere digitale Medien zu finden sind. Mal sehen, was das nächste Jahr für die Buchbranche bringt… An dieser Stelle bleibt und jedoch nichts weiter zu sagen als:

Rückflug - Buchmesse Frankfurt

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