Das Haus Habsburg

Das Haus Habsburg

Sprache: Deutsch
Ausstattung: 300 Abbildungen, Hardcover
Seitenanzahl: 268
Größe: 24,9 x 19,4 cm

Preis: 14,99 € inkl. 7% MwSt.


ISBN: 978-3-8480-0723-3
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Das Haus Habsburg: Geschichte und Tradition

Keine andere europäische Herrscherfamilie ist so eng mit der Geschichte Europas verknüpft wie die Dynastie der Habsburger. Eva Demmerle stellt Ihnen in unserem Buch Das Haus Habsburg chronologisch die wichtigsten Meilensteine der wechselvollen Geschichte dieses österreichischen Herrschergeschlechts vor und macht Sie mit seinen wichtigsten Vertretern bekannt. Erfahren Sie alles über den besonderen Charakter der Habsburger und ihr politisches und kulturelles Engagement, das bis in die heutige Zeit reicht!

Unser Buch präsentiert Ihnen umfangreiches unveröffentlichtes Bildmaterial aus dem Familienarchiv der Habsburger sowie übersichtliche Karten und Abbildungen, die Ihnen die komplexen historischen Zusammenhänge veranschaulichen. In zusätzlichen Exkursen erhalten Sie Informationen zur Paneuropa-Union oder dem Ritterorden vom Goldenen Vlies – Themen, die für das Verständnis der vielschichtigen Historie der Habsburger von größter Bedeutung sind.

Betrachten Sie darüber hinaus die Stammbäume der Herrscherdynastie, die unter anderem das Haus Habsburg im Mittelalter sowie das spätere Haus Habsburg-Lothringen zeigen. Im Buch finden Sie auch eine fundierte Auswahlbibliographie, die Ihnen Anregungen für die weitere Lektüre bietet. Mit dem enthaltenen Register können Sie wichtige historische Persönlichkeiten nachschlagen und werden direkt zu relevanten Kapiteln geführt. Begleiten Sie uns auf eine Reise in die faszinierende Welt der Habsburger und lernen Sie die spannende Geschichte und Tradition dieses berühmten Herrschergeschlechts kennen!

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Historische Ereignisse

Sie interessieren sich für das Ende des Heiligen Römischen Reiches und den Wiener Kongress oder möchten erfahren, wie die Habsburger zur Zeit des Nationalsozialismus regierten? Das Haus Habsburg stellt Ihnen entscheidende politischen Auseinandersetzungen und Reformen vor und bringt Sie Ihnen auf verständliche Art und Weise die Dynastie Habsburg näher.

Wir informieren Sie über ausgewählte Herrscher des Hauses Habsburg und ihre Bedeutung als wichtige Förderer der Künste und Wissenschaften. So pflegten diese stets den offenen Gedankenaustausch mit Gelehrten ihrer Zeit und nahmen somit einen großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung Europas, der bis in die moderne Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat. So war Maximilian I. („Der letzte Ritter“) ein wichtiger Mäzen großer Künstler wie Albrecht Dürer, der unter seiner Regentschaft in den Adelsstand erhoben wurde. Auch die Wiener Sängerknaben gehen auf diesen einflussreichen Erzherzog von Österreich und späteren Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zurück. Zudem begeisterte sich Maximilian I. für die vielseitige Kultur des Heimatlandes seiner Verlobten und späteren Ehefrau Maria von Burgund. Schon bald sprach er fließend Französisch und trug wesentlich zur geistig-kulturellen Verwurzelung Habsburgs im burgundischen Stil bei.

Vor dem Ersten Weltkrieg erlebte der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn eine beispiellose kulturelle Blütezeit, die unter anderem bedeutende Intellektuelle, Musiker und Künstler hervorbrachte – unter ihnen Siegmund Freud, Gustav Mahler und Oskar Kokoschka. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Donaumonarchie zu einer wichtigen Inspirationsquelle für Schriftsteller wie Stefan Zweig, Joseph Roth und Heimito von Doderer, die unter der habsburgischen Regierung auf eine offene und multikulturelle Atmosphäre stießen.

Geschichte und Tradition der Habsburger

Die Regentschaft des Haus Habsburg währte 650 Jahre lang und prägte die europäische Politik in signifikanter Weise. Herrscher wie Maximilian I., Franz Joseph und Maria Theresia handelten stets global und schafften es, eine Vielzahl an Traditionen zu etablieren und über Ländergrenzen hinweg herausragendes Prestige zu erlangen.

Lernen Sie alles über die Anfänge der Habsburger und verfolgen Sie deren spannungsvolle Geschichte durch die Jahrhunderte! Rudolf von Habsburg wird 1273 zum König des Heiligen Römischen Reiches gewählt. Durch diese Wahl gelangte eine Herrscherfamilie an die Macht, die durch ihre Politik weite Teile Europas prägen sollte. Auf übersichtlichen Karten können Sie sich selbst ein Bild vom habsburgischen Territorium um 1400 machen.

Unser Buch gewährt Ihnen spannende Einblicke in die Regierungszeit Rudolf von Habsburg, der als volkstümlicher und bescheidener Herrscher das Königtum neu gestaltete sowie in den Städten wichtige Reformen durchführte. Durch das idealisierte Bild des Herrschers war dieser erste habsburgische König zugleich Begründer des bis heute bestehenden Habsburg-Mythos. Durch geschickte Heiratspolitik und glückliche Erbfälle gelang es dem Haus Habsburg, ihre Machtposition im Heiligen Römischen Reich die folgenden 500 Jahre dauerhaft zu festigen.

Charismatische Herrscherpersönlichkeiten im Hause Habsburg

Erfahren Sie mehr über Persönlichkeit und politische Ziele von herausragenden Habsburgern wie Rudolf dem Stifter. Dieser verhalf der heutigen österreichischen Hauptstadt Wien vom Status einer provinziellen Kleinstadt zu fürstlichem Glanz und Einfluss. Durch seine Förderung wurde der prachtvolle Stephansdom erbaut und die zweite deutsche Universität Alma Mater Rudolfina gegründet.

Karl V. gilt als der erste und letzte Weltkaiser. Er scheiterte bei dem Versuch, eine transnationale geistliche und weltliche Ordnung zu etablieren. Politisch stand er für die Traditionen des Hauses Habsburg, setzte sich zugleich jedoch auch für Reformen ein. Er war der erste Herrscher des vereinigten Spaniens und verfügte im Zuge dessen über umfangreiche Einnahmen aus den Besitztümern der Neuen Welt. Durch seine Großmachtpolitik konnte er das habsburgische Territorium um ein Vielfaches erweitern: Sein Reich umfasste weite Teile Nord-, Mittel- und Südamerikas. Dennoch stand er vor der Schwierigkeit gegensätzliche Handelsinteressen und christliche Glaubensrichtungen in einem umfangreichen Herrschaftsraum zu bündeln und miteinander in Einklang zu bringen. Immer wieder geriet er in Konflikte mit Päpsten, die zeitweise zu seinen ärgsten politischen Gegner wurden.
In unserem Buch Das Haus Habsburg lernen Sie den letzten Kaiser des Mittelalters kennen, erfahren mehr über seine gescheiterte Vision einer Universalmonarchie und die zentralen politischen und gesellschaftlichen Kontroversen seiner Zeit.

Maria Theresia begründete das bürgerliche Zeitalter der Dynastie: Unter ihrer Herrschaft wurden zahlreiche politische Reformen angestrebt, die die Grundlage des modernen österreichischen Staates bildeten. Mit Hilfe von fundierten Ausführungen bringt Ihnen unsere Autorin diese beeindruckende Habsburgerin näher, die sich durch ihre Beharrlichkeit bei ihren Gegnern Achtung und Respekt einbrachte. Anhand zahlreicher Abbildungen können Sie Ihren Lebensweg sowie ihre politischen Meilensteine detailgetreu nachvollziehen.

Tauchen Sie ein in die über 650 Jahre währende Herrschaft der Habsburger und erfahren Sie anhand von fundiert recherchierten Texten, anschaulichen Abbildungen und Fotos mehr über Geschichte und Tradition der bedeutenden Dynastie Habsburg!

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Der Wille zur Macht
„Wie’s beliebt!“ – der Auftakt im Reich
„Die schreckliche, die kaiserlose Zeit“
Der volkstümliche Kaiser
Regionalherren vom Oberrhein
Was ist Österreich?
Entscheidung um Mitteleuropa – die Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen
Die Habsburger nehmen Platz in Österreich
Rudolf der Stifter – ein Visionär

Über Burgund zum Weltreich
Friedrich III. – der erfolgreiche Zauderer
Der einzig erwachsene Habsburger
Die Macht des Kaisers ohne Macht
Der Überlebenskünstler – von der Krone getragen
Erfolgreiche Politik
Neue Allianz im Westen
Maximilian, der letzte Ritter

Karl V. – der Erbe der Welt
Der tragische Weltenherrscher
Die burgundische Prägung
König von Spanien und der Neuen Welt
Die Wahl zum Kaiser – ein großer Handel
Die deutsche Religion
Kriege gegen Frankreich und andere Kriege – auf dem Weg zum höchsten Triumph
Der Triumph der Protestanten
Der resignierte Kaiser

Getrennte Linien und Bruderzwist
Maximilian – der halbe Protestant
König Philipp II. – Spaniens monarchischer Bürokrat
Bruderzwist im Hause Habsburg: Rudolf und Matthias

Der „teutsche“ Krieg
Der Sturz ins Verhängnis
Der Krieg zieht nach Deutschland
Der Westfälische Friede

Im Glanz des Barocks
Kaiser Leopold I.
Die osmanische Herausforderung
Barocker Frieden
Der Spanische Erbfolgekrieg
Der Erhalt der Großmacht

Der aufgeklärte Absolutismus – Maria Theresia und ihre Kinder
Die große Kaiserin
Reformerin mit Herzenstakt
Finanzgenie Franz Stephan
Die Kaiserin-Witwe
Joseph II. – der kaiserliche Revolutionär
Kaiser Leopold II.

Revolution und Restauration
Kaiser Franz II./I. – der gute Hausvater
Französische Revolution
Das Ende des Heiligen Römischen Reiches
Wiener Kongress
Restauration – System Metternich

Kaiser Franz Joseph
Der alte Kaiser
Mit 18 Jahren an die Macht
Verlorene Schlachten
Der ungarische Ausgleich 1867
„Mir bleibt auch nichts erspart“ – der Kaiser und seine Familie
Wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit
Der Weg in die Katastrophe

Kaiser ohne Krone
Der junge Kaiser
Die Suche nach Frieden
Das Ende
Im Exil
Endstation Madeira
Von Spanien nach Belgien
Habsburg gegen Hitler
Der lange Kampf um das Recht
Das größere Ziel – Paneuropa
Familie im Dienste Europas

Anhang

Pressestimmen

„Auch eingefleischte Habsburg-Kenner werden in diesem Buch eine Fülle interessanter Details und Bilddokumente vorfinden, die aus der historischen Schilderung eine geradezu multimediale Gesamtschau machen. Medaillen, kostbarer Schmuck und Porträts werden ebenso gezeigt wie Landkarten und Schriftdokumente, aber auch Habsburger-
Schmähungen. Querverweise etwa zum Orden vom Goldenen Vlies, der seit 1430 bis zum heutigen Tag besteht, runden das Wissenspanoptikum ab.“
Kleine Zeitung, 25. Dezember 2011

„Der Band ist jedoch großartig bebildert (Gemälde, historische Fotografien, Landkarten) und […] zweifelsohne eines der schönsten Bücher zum Thema.“
ekz, 12. Dezember 2011

„Eva Demmerles Werk lässt Geschichte lebendig werden.“
Die Presse Wien, 3. Dezember 2011

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