Angelus & DiabolusNeu!

Angelus & Diabolus

Engel, Teufel und Dämonen in der christlichen Kunst
Autor: , ,
Sprache: Deutsch
Ausstattung:
Über 1100 Farbfotografien,
Hardcover,
fadengehefteter Handeinband in Oxford-Hollow-Bindung,
kratzfester Kunststoff-Schutzumschlag,
2 Altar-Klapptafeln,
2 Aufklapp-Poster,
2 Lesebänder,
vierfarbig bedruckter Tragekarton
Auflage: 1., 2016
Seitenanzahl: 800
Größe: 44 x 29 cm

Preis: 299,00 € inkl. 7% MwSt.

versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands

ISBN: 978-3-8480-0771-4
Verfügbarkeit: Sofort lieferbar!

Engel, Teufel und Dämonen – Ein Querschnitt durch die Kunstgeschichte

Engel und Dämonen sind elementare Figuren der christlichen Bild- und Vorstellungswelt und selbst in der modernen Welt nach wie vor präsent. Unser Bildband Angelus und Diabolus nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise zu den bedeutendsten künstlerischen Darstellungen von Engeln und Dämonen – von den Anfängen in der Spätantike bis zur Gegenwart. Betrachten Sie auf zahlreichen brillanten Fotos berühmte Verkörperungen der guten und bösen Mächte und staunen Sie über bis ins kleinste Detail durchkomponierte Meisterwerke der Kunstgeschichte. Angelus und Diabolus ordnet alle präsentierten Werke in ihren geschichtlichen und kulturellen Kontext ein, verweist auf entscheidende Textstellen aus der Bibel und vermittelt Ihnen fundiertes Wissen zu diesen beiden zentralen Sujets der Kunst und Architektur.

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Opulenter Prachtband für Kunstliebhaber

So einen Prachtband, der die bedeutendsten und schönsten Engel- und Teufelsdarstellungen der Kunstgeschichte auf 600 Seiten bündelt, gab es noch nie: Tauchen Sie in sieben sorgfältig recherchierten Kapiteln in die unterschiedlichsten Aspekte dieser faszinierenden Thematik ein. Kunsthistorikerin Dr. Maria-Chrisangelus-und-diabolus-3d-schutzumschlagtina Boerner erläutert die wichtigsten Meisterwerke anschaulich und detailliert, während Achim Bednorz‘ effektvolle Fotografien Ihnen einen Eindruck von der Bildgewalt der präsentierten Gemälde, Skulpturen, liturgischen Geräte und anderen Kunstobjekte verschaffen. Die großformatigen Abbildungen zeigen Bildausschnitte, die selbst vor Ort nicht in diesem Detailreichtum zu erkennen sind. Gehen Sie mit unserem Bildband auf Entdeckungsreise durch die Kunst- und Religionsgeschichte!


Engel und Dämonen: Kulturgeschichtliches Phänomen

Seit jeher ist in allen Kulturkreisen die Vorstellung von der schützenden Kraft der Engel weit verbreitet. Der Mensch, so der tief verankerte Glaube, sei dem Bösen nicht hilflos ausgeliefert und erfahre Hilfe durch Schutzengel und andere vergleichbare Geschöpfe des Himmels. Teufel und Dämonen gelten hingegen als Feinde des Menschen, da sie ihm bewusst Schaden zufügen möchten. Nicht von ungefähr haben sich daher bis heute verschiedene kulturelle Rituale erhalten, um böse Geister aus dem eigenen Leben fernzuhalten.

Engel und Dämonen haben sich zwar in erster Linie in der christlichen Vorstellungswelt etabliert, sind aber dennoch keine bloßen Phänomene des Christentums. Auch andere monotheistische und polytheistische Religionen thematisieren immer wieder vergleichbare Wesen, die die beiden Gegenpole Gut und Böse verkörpern. So finden sich beispielsweise sogar bereits in altägyptischen und antiken Quellen Darstellungen von Engeln und Teufeln.Autorin Maria-Christina Boerner versorgt Sie mit fundiertem Hintergrundwissen zu berühmten Werken wie der „Sixtinischen Madonna“ von Raffael und eröffnet Ihnen einen umfassenden Überblick über diese spannende Thematik. Ihre Erläuterungen lassen Sie die präsentierten Werke in Kombination mit den atemberaubenden Fotos von Fotograf Achim Bednorz noch intensiver erleben. Ganz getreu dem Motto: Wer mehr weiß, sieht mehr.

Engel – Faszinierende übersinnliche Wesen

Die Existenz von Engeln zählt zu den elementaren religiösen Vorstellungen der Menschheit. Sie spielen eine wichtige Rolle als Mittler zwischen Menschen und Gott, zwischen dem Erd- und Himmelreich. Durch ihre Reinheit und Treue gegenüber Gott dienen sie als Vorbilder für den Menschen, die ihren Schöpfer ebenso anbeten und lobpreisen sollen, wie sie es tun. Bereits durch ihre Erscheinungsform werden Engel als Wesen des Lichts charakterisiert. Als übernatürliche Himmelsgeschöpfe zeichnen sie sich durch typische Attribute wie strahlend weiße Gewänder und einen Heiligenschein aus. Beides symbolisiert ihre Unschuld und ein frommes Leben frei von Sünden.

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Engel in der Bildenden Kunst häufig mit Attributen wie einer Tuba oder Posaune dargestellt werden? Oder wieso Engel-Skulpturen auf Friedhöfen allgegenwärtig sind? In gut verständlichen und fachlich hervorragend recherchierten Texten erfahren Sie Antworten auf diese und viele weitere Fragen. So lernen Sie auf diese Weise mehr über die Funktion der Engel als wichtige Begleiter der Menschen auf ihrem Weg vom Diesseits ins Jenseits und als Mittler zwischen Leben und Tod. In vielen Religionen wie dem Juden- und Christentum wird Engeln diese zentrale Aufgabe zugeschrieben. Im Christentum steht hier vor allem Erzengel Michael im Vordergrund, der die Seelen der verstorbenen Gläubigen „in das heilige Licht“ führen soll, wie es in einem der bekanntesten Michaelsgebeten heißt.

In Angelus & Diabolus lernen Sie glanzvolle Meisterwerke der Kunstgeschichte in all ihrer Pracht kennen. Betrachten Sie beispielsweise das filigrane Relief von Agostino di Duccio „Musizierende Engel“ (Oratorio di San Bernardino in Perugia) und lassen Sie sich von der plastischen Darstellung seiner weiblichen Engel verzaubern. Bildelemente wie die formvollendeten Gewänder oder das lange lockige Haar der Engel werden im Buch auf großformatigen Bildern eingefangen, die Sie zum Staunen bringen werden.

angelus-und-diabolus-buchinnenseite4Entdecken Sie darüber hinaus weitere beeindruckende Kunstwerke aus der Renaissance wie die Gemälde von Sandro Botticelli, die das humanistische Ideal der vollkommenen Schönheit widerspiegeln und längst nicht mehr aus der Kunstgeschichte wegzudenken sind. Bewundern Sie die kostbaren Goldverzierungen, für die Botticellis Werke bis heute bekannt sind und erfahren Sie in umfangreichen Texten mehr über die damals weit verbreitete Vorstellung vom ewig jungen Engel, der als Geistwesen nicht altert und für immer seine göttliche Schönheit behält. Viele von Botticellis Werken befinden sich heute in den Uffizien in Florenz: Mit unserem Bildband Angelus und Diabolus müssen Sie sich nicht auf weite Reise begeben, sondern können einige der teuersten Kunstwerke der Welt zuhause in all ihrer Pracht erleben.

Verkündigung von Gottes Wort als Aufgabe der Engel

Die Offenbarung Gottes zieht sich als Thematik durch den gesamten jüdisch-christlichen Bibel-Kanon. Engel werden in der christlichen Kunst als Himmelsboten charakterisiert, die meist durch typische Attribute wie den Heroldsstab oder Spruchbänder gekennzeichnet sind. Einige eindrucksvolle Verkündigungsszenen finden sich etwa in den Werken von Fra Angelico, Donatello oder Fra Filippo Lippi. In Angelus und Diabolus erfahren Sie spannende Hintergründe zu Sandro Botticellis berühmten Engel-Darstellungen wie „Verkündigung/Annunciazione di Cestello“ und können dieses Meisterwerk im direkten Vergleich zu anderen zeitgenössischen Kunstwerken von Leonardo Da Vinci, Tizian, Tintoretto und Matthias Grünewald und vielen weiteren Malern betrachten. Begeben Sie sich beispielsweise auf eine Reise in den Norden Europas und lernen Sie Jan van Eycks prächtigen Flügelaltar kennen, den er 1432 für die Sankt-Bavo-Kathedrale in Gent anfertigte.

Oder betrachten Sie eines der schönsten Werke der französischen Glasmalerei, welches sich in der Kathedrale von Bourges befindet: Bei dem Jacques-Coeur-Fenster handelt es sich um ein repräsentatives Werk, das im Auftrag des wohlhabenden Financiers von König Karl VII. angefertigt wurde. Auf großformatigen eindrucksvollen Abbildungen können Sie die leuchtenden Farben und die filigranen Details so realistisch nachempfinden als wären Sie selbst vor Ort.

Verehrung und Huldigung Gottes – Engel als Diener des Himmels

Neben ihrer Rolle als Himmelsboten zählt die Verehrung Gottes zu den zentralen Funktionen der Engel. Gott beziehungsweise Jesus Christus von Engeln umringt auf einem Thron sitzend – diese Szenerie gehört zu den klassischen Bildmotiven der christlichen Kunst. Ein eindrucksvolles Beispiel ist das Apsismosaik von San Vitale in Ravenna, das dieses Sujet so kraftvoll einfängt wie kaum ein anderes Werk.

Lernen Sie in unserem monumentalen Bildband auch die dunkle, bedrohliche Seite der Engel kennen und erleben Sie, wie diese auf schier überwältigenden Gemälden als mächtige Heerscharen gegen Satan und seine Anhänger kämpfen. In großartigen Meisterwerken wie dem aus Elfenbein geschnitzten neapolitanischen Altarschmuck „Sturz der Engel“ können Sie die ganze Kraft von Motiven wie der apokalyptischen Vision vom Kampf Michaels und seiner Engel gegen Drachen und andere Widersacher erleben. Auch verschiedene Künstler des 19. Jahrhunderts wie Eugène Delacroix zeichnen in Werken wie „Heliodors Vertreibung aus dem Tempel“ ein düsteres Porträt von strafenden Engeln, die für die von den Menschen begangenen Verbrechen Vergeltung üben.

Das Teufel-Motiv in der Bildenden Kunst

Der Teufel hat sich durch die Jahrhunderte hinweg in der christlichen Ikonographie als Verkörperung des Bösen etabliert. Der Glaube an eine teuflische Macht, die unser Schicksal lenkt und Einfluss auf das Geschehen auf der Erde nimmt, ist bis heute in vielen Gesellschaften präsent. Auch in der Kunst stellt der Teufel nach wie vor ein facettenreiches Sujet dar, dem sich viele Künstler in ihrem Schaffen annehmen.

Angelus und Diabolus nimmt Sie mit auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte und zeigt Ihnen, wie sich die Bedeutung und die Art der Darstellung von teuflischen Figuren in der Bildenden Kunst im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben. So zeichnen sich etwa frühchristliche Kunstwerke noch durch eine weitestgehend zurückhaltende Präsentation von Teufeln aus. In den meisten Fällen wirken diabolische Figuren auf berühmten Gemälden wie „Abstieg Christi in die Vorhölle“ von Andrea Bonaiuti oder Fra Angelico guten Mächten wie Gott oder Jesus Christus deutlich unterlegen. Dieser frühe Typus ist noch weit entfernt von den drastischen Darstellungen späterer Kunst- und Kulturepochen.

Ab dem 11. Jahrhundert vollzieht sich zunehmend ein Wandel: Der Teufel erhält immer häufiger eine abstoßende und angsteinflößende Physiognomie, die ihn als deutlichen Widersacher Gottes und seiner Vertreter charakterisiert. In zahlreichen romanischen Kirchen lassen sich vermehrt Teufelsskulpturen finden, die durch ihre Expressivität und Fratzenhaftigkeit hervorstechen. Derartige Skulpturen werden bald auch an Kircheneingängen errichtet, um die eintretenden Gläubigen vor sündhaftem Verhalten zu warnen und ihnen die Qualen der Hölle zu vergegenwärtigen.

Häufig befinden sich an der Außenseite vieler romanischen und gotischen Kirchen und Kathedralen dämonische Wasserspeier, die als typische architektonische Elemente dieser Epochen gelten. Symbolisch stehen diese vor allem für den Aberglauben, Geister und andere böse Mächte in Stein meißeln und somit für immer ihren negativen Einfluss auf die Menschen bannen zu können.

Spätestens seit dem 12. Jahrhundert hat sich das Teufel-Motiv endgültig seinen festen Platz in der christlichen Ikonographie gesichert. Aus dieser Zeit stammen physische Merkmale des Teufels, die ihm auch heute noch zugeschrieben werden: ein überdimensional großer Kopf, ein fratzenhaftes Grinsen, ein schmächtiger Körper, Krallen an Händen und Füßen sowie ein stark behaarter Körper. Als erste bekannte Darstellung dieser Art gilt die Abbildung im sogenannten Codex Gigas, der auch als „Teufelsbibel“ bezeichnet wird.

Diabolische Gestalten, Dämonen und böse Geister

Wollten Sie schon immer mehr über die berühmte Figur Luzifer erfahren? Dieser in der abendländischen Mythologie häufig auftretende Charakter wird oft als Synonym für den Teufel verwendet, ist jedoch gleichzeitig auch an eine ganz individuelle Sage geknüpft. Demnach handelt es sich beim Lichtbringer Luzifer um einen gefallenen Engel, der beim sogenannten „Engelssturz“ aus dem Himmel verwiesen wurde und sich in einen bösen Dämonen verwandelte.

Oder lernen Sie alles über einen der wichtigsten Widersacher von Christus: den Antichrist. Diese diabolische Figur tritt häufig im Kontext von Apokalypse-Darstellungen aus der Offenbarung des Johannes auf und steht stellvertretend für die Verführung der Menschen zur Sünde. Der Antichrist wird in der Regel als menschliche Herrschergestalt ohne typisch teuflische Merkmale dargestellt und verfügt meist über Attribute wie eine Krone und ein Zepter.

Vor allem in abergläubischen Gesellschaften ist die Vorstellung der Existenz von bösen Geistern nach wie vor präsent. Nicht nur im Christentum, auch in der ägyptischen, altorientalischen, keltischen und germanischen Kultur sowie in zahlreichen Natur-Religionen wurden Dämonen seit jeher für Krankheiten, Zerstörungen, Naturkatastrophen und andere negative Entwicklungen auf der Erde verantwortlich gemacht. Die Menschen selbst beeinflussen durch sündiges oder moralisches Verhalten, ob sie von Dämonen heimgesucht werden oder schlimmes Unheil wie den Tod von sich abwenden können. Der Exorzismus ist eine von vielen religiösen Praktiken, die im Judentum, Islam, Christentum und vielen weiteren Religionen betrieben wurde, um Menschen von einem Dämon oder bösen Geist zu befreien.

Engel vs. Geister und Dämonen – Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse

Ob Sündenfall oder die berühmte Hiobsgeschichte – Unzählige Bibel-Geschichten kreisen um diesen ewigen Kampf zwischen guten und bösen Mächten, die den Menschen und seine Seele für sich gewinnen möchten und hierfür auf ganz besondere Mittel zurückgreifen. Angelus und Diabolus bietet einen Querschnitt durch die bekanntesten Werke, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und zeigt anhand monumentaler künstlerischer Darstellungen, wie sich das Verhältnis zwischen Gut und Böse, Engeln und Dämonen, Himmel und Hölle in zahlreichen Gemälden von Hieronymus Bosch, Salvador Dalí oder Eugène Delacroix äußert.

Unser Bildband begleitet Sie auch in die faszinierende Epoche der Moderne, die vor allem maßgeblich durch Werke von Paul Gauguin, Max Ernst und vielen weiteren Künstlern geprägt wurde. Beobachten Sie etwa, auf welche Weise namhafte Maler wie Anselm Kiefer Mythen in ihr Schaffen mit einfließen lassen. Und erleben Sie, wie die Künstler der Moderne völlig neue Dimensionen des Ausdrucks entwickeln und losgelöst von kirchlicher Dogmatik Engel und Dämonen in ihre Gemälde integrieren. 

Blick ins Buch:

Einblicke in die Buchproduktion:

Inhaltsverzeichnis

Wesen und Erscheinungsformen der Engel
Geisteswesen aus himmlischen Sphären – Dienstbare Begleiter des unsichtbaren Gottes
Cefalù
Assisi
Überirdischer Glanz – Lichtgestalten und »Heilige«
Kreatürlichkeit, menschliche Gestalt und Geschlecht der Engel
Die Schönheit der Engel
Engelsemotionen
Die Anzahl der Engel und ihre Wohnstätte
Himmlisches Jerusalem

Göttliche Bestimmung: Die Aufgaben der Engel
Himmlische Verkündigung – Gottes Sprachrohr für die Menschen
Standards der Verkündigung
Kniefällige Ehrerbietung und das Wechselbad der Gefühle
Fra Angelico
Donatello
Fra Filippo Lippi
Botticelli und Leonardo da Vinci
Luca Signorelli
Andrea della Robbia
Veit Stoß
Orte der Begegnung von Engel und Jungfrau
Der Einbruch des Transzendenten in die irdische Welt
Tizian und Tintoretto
El Greco und Caravaggio
Verkündigung im 19. Jahrhundert
Thronassistenten des Weltenherrschers – Gottesdienst der Engel
Maria mit Kind und Engel
Engel als Ostiarier – Die Türwächter des Paradieses, der Kirche und Reliquien
Engel als vielseitige Assistenten im Kirchenraum und in der Liturgie
Engel als Lektoren
Engel als Diakone bei der Eucharistiefeier
Heerscharen – Die Streitmacht Gottes
Fürsorgliche und strafende Geister – Speisung und Schutz
Schutzengel
Inspiration
Strafe
Musica Coelestis – Gesang und Musik der Engel
Sanctus: himmlischer Lobpreis
Apokalyptische Posaunen-Engel
Ruhm-kündende Posaunen-Engel
Frühe Instrumentenvielfalt
Vox et symphonia angelorum
Kirchenfenster mit musizierenden Engeln
Marienkrönung mit Musik
Sängerkanzel mit Putten
Altniederländische Engelchöre
Das Weihnachtsbild vom Isenheimer Altar
Musizierende Kinderengel
Barocke Festlichkeit und verklärter Naturalismus
Abschied und Übergang – Die Engel und der Tod
Engel als Seelenbegleiter
Kampf um die Seele
Leibliche Auferstehung?
Ars moriendi
Memento-Mori-Engel
Sorge um das Seelenheil im Jenseits – Grabmäler, Engel im Dienst des Totengedenkens
Nantes, Kathedrale
Bamberg, Dom
Verona, San Fermo Maggiore / Paris, Saint-Nicolas-du-Chardonnet
Nancy, Notre-Dame-de-Bon-Secours / Paris, Saint-Sulpice
Paris, Chapelle Notre-Dame-de-la-Compassion
Trauer um den toten Christus – Die Engelpietà
Das Spektrum der Engelstypologien erweitert sich – Todesengel im 19. Jahrhundert

Himmlische Ordnung: Die Hierarchie der Engel
Die neun Engelchöre
Die eigentlichen Flügelwesen unter den Engeln – Seraphim und Cherubim
Die Hauptakteure: Erzengel
Erzengel Michael: »Wer ist wie Gott?«
Michael als Schutzpatron Frankreichs
Michael als Schutzpatron Deutschlands
Gabriel, Raphael und Uriel
Uriel
Engel und Putti: kindliche Unschuld

Engelsturz: der Höllenfürst und seine Wohnstatt
Der Teufel und seine Gestaltformen – Satan, Fürst der Unterwelt, Antichrist
Die Anfänge der teuflischen Bildkarriere
Arme Teufel – die Unterlegenheit des Bösen
Diabolische Explosion – Teufel und Dämonen in der Skulptur des Hoch- und Spätmittelalters
Kritik der Theologen an der dämonischen Bilderwelt
Grauen und Komik – Der groteske und »humanisierte« Teufel
Luzifer und die Rebellion der Engel – Hochmut und Fall: der Engelsturz
Erzengel Michael als Gegenspieler des (der) Bösen
Flämische Engelstürze
Domenico Beccafumis Engelsturz-Visionen
Die menschliche Maskerade des Bösen – Der Fürst der Welt und der Antichrist
Der Antichrist – Irrlehrer und falscher Messias
Der Papst als Antichrist
Die Fratzen des Bösen – Dämonen
Dämonische Skulpturen
Bizarre Nebenwelten – Randgrotesken und Drolerien in der Buchmalerei
Die Diesseitsverfallenheit der Menschen und das Dämonen-Panoptikum bei Hieronymus Bosch
Hilfe von oben – Maria und Heilige als Beistand gegen Dämonen und Quälgeister
Fromme – vom Teufel bevorzugt
Die »vier letzten Dinge« in Admont
Der romantische Dämon
Die Abwehr und Austreibung des Dämonischen – Apotropäische Darstellungen
Exorzismus
Die tierische Gestalt des Bösen
Urgestalten und Sinnbild des Bösen – Schlangen und Drachen
Drachen
Der Hl. Georg als Drachenbezwinger
Löwen
Hunde
Fliegen
Mythisches Erbe – Levathan, Zentauren und Sirenen
»Lasst alle Hoffnung fahren« – Die Hölle als ewiger Strafort
Dieric Bouts’ Paradies und Hölle
Hölle und Fegefeuer in den »Très riches Heures« des Duc de Berry
Illustrationen zu Dantes »Inferno« von Bartolomeo di Fruosino bis Rodin
Delacroix und Doré
Auguste Rodin: Höllentor

Der ewige Kampf von Gut und Böse: Engelchor und Teufelsqual
Das Böse soll die Welt regieren – Versuchungen des Teufels
Angriff gegen die Tugendsamen
Anfechtungen der Sinnlichkeit
Männerfantasien: Hexen
Verführungen bürgerlicher Frauen
Der Heilige Antonius – Höllische Pein und sinnliche Augenlust
Hagiografie in Himmelblau: Das Antonius-und-Paulus-Fenster der Kathedrale von Chartres
Bernardo Parentino: Ein Vorgeschmack auf die Hölle
Matthias Grünewald und Max Ernst: Die Dämonen der Krankheit und Einsamkeit
Hieronymus Bosch: Gelassener Widerstand inmitten der Apokalypse
Bosch-Nachfolger: Teniers und van Craesbeeck: Antonius oder die zwei Seiten künstlerischer Fantasie
Paolo Veronese und Félicien Rops: Die Dämonen der Gewalt und des Eros
Salvator Rosa und Salvador Dalí: Abwehr der Dämonen im Zeichen des Kreuzes
Im Bund mit dem Teufel – Theophilus legende und Faustsage
Ausgeburten der Nacht – Albträume und intime Schreckensvisionen
Ewige Gerechtigkeit – Die Elemente des Weltgerichts und ihre Bedeutung
Der Weltenrichter – Die Zeichen seiner Macht Thron
Mandorla
Regenbogen
Kreuz
Der Jüngste Tag: Vorstellungen vom Ende der Zeiten
Engel als Erwecker
Engel als Ordner des Kosmos
Seelenwägung durch Erzengel Michael
Partikulargericht
Topografische Unterscheidungen – Himmlische Seligkeit – ewige Höllenqualen
Jenseitsvisionen des Hieronymus Bosch / Das himmlische Tribunal – Beisitzer und Fürbitter
Wandel der Zeiten: das Weltgericht als Spiegel der Jenseitsvorstellungen
Ägyptisches Totengericht
Antike Vorstellungen vom Gericht
Byzantinische Allegorien – Der gute Hirte und die Trennung der Schafherde, der leere Thron des Weltenrichters
Erste Imagination der Endzeit – Das Jüngste Gericht in der frühen Buchmalerei und in der italienischen Mosaikkunst
Torcello, Santa Maria Assunta
Florenz, Baptisterium
Weltgerichtskanzeln von Nicola und Giovanni Pisano in Pisa und Siena
Weltgerichtsportale der Romanik und Gotik • Conques / Beaulieu-sur-Dordogne
Amiens
Chartres
Fribourg und Bern
Gigantische Höllenspektakel und andächtige Jenseitsvisionen – Das Jüngste Gericht in Wand- und Tafelmalerei
Taddeo di Bartolo
Hieronymus Bosch. Die Hölle auf Erden
Fra Angelico: Weltgericht mit tanzenden Engeln
Jan van Eyck
Monumentales Kontrastprogramm in Orvieto und im Vatikan – Meisterwerke von Luca Signorelli und Michelangelo
Michelangelo
Öffnung des Himmels und Sturz in den Abgrund – Das Jüngste Gericht als Instrument der Gegenreformation
Tintoretto
Peter Paul Rubens
Johann Baptist Zimmermann
Rückgriff auf die Tradition oder künstlerische Innovation – Das Weltgericht nach der Aufklärung
William Blake
Peter Cornelius
J. W. M. Turner
John Martin
Englische Präraffaeliten

Geschichte der Engel und Dämonen
Engel und Teufel im Alten Testament – Von der Schöpfung bis zu den Propheten
Heilige Dreifaltigkeit
Geschichten um Abraham
Jakobs Traum
Hiobs Leidensgeschichte
Engel als Beschützer / Engel und Teufel im Neuen Testament – Geschichten um Christus, Maria und die Apostel
Geburt Christi
Engel als Traumerscheinungen
Flucht nach Ägypten
Taufe Christi
Christus, von Engeln umhegt
Das Schicksal Johannes’ des Täufers
Passion Christi
Auferstehung Christi
Christi Himmelfahrt
Apostelgeschichten
Marienkrönungen
Madonna mit dem Christuskind
Maria Immaculata
Engel, Teufel und Dämonen in der Vita der christlichen Heiligen
Franz von Assisi
Bernhard von Clairvaux
Teresa von Ávila
Maria Aegyptiaca
Genoveva
Profane Engel – mythologische und politische Allegorien • Dürers »Melencolia I«
Szenarien der Zerstörung – Engel und Dämonen in der Apokalypse
Die Apokalypse in der Skulptur
Wandteppich- und Freskenzyklen / Engel und Dämonen in der Moderne
Max Ernst
Barlachs »Engel« – Mahnmal der Erinnerung und Kämpfer des Geistigen
Jacob Epstein
Ewald Mataré
Moderne Angelologien
Anselm Kiefer / Oleg Radvan

Wie das Böse in die Welt kam und Was wir vom Himmel erwarten dürfen
Engelfall – Engelsturz – Engelsünde: Vom Ursprung des Bösen in der Welt
Drachenkampf – Die endzeitliche Hinabstoßung
Göttersöhne – Der unerlaubte Engelabstieg
Satan – Die nichtbestandene Engelprüfung
Luzifer – Der Sturz des Stolzen
Der Sinn des Sturzes
Beseligende Gottesschau – ist der Himmel langweilig?
Der Himmel – eine infernalische Idee?
Das Paradies
Die »Urstandsgerechtigkeit« und die »Brautgaben«
Himmlische Liturgie: die Spiele der Heiligen

Pressestimmen

„Noch nie ist man den ehrwürdigen Mosaiken in Rom, Ravenna und Monreale so nahe gekommen, und noch nie hat man den Luftzug, den die auf Maria zusegelnden Verkündigungsengel erzeugen, so deutlich gespürt wie beim Blättern in diesem Buch.“
Zur Rezension von Angelus & Diabolus
Süddeutsche Zeitung, 6. Januar 2017

„Ein Buch zum Innehalten. […] Wer in Kirchen die Fresken und Kuppeln betrachtet, wird selten die Engelsgestalten so eindringlich erleben können wie in dem Buch ‚Angelus & Diabolus. Engel, Teufel und Dämonen in der christlichen Kunst‘.“
Zur Rezension von Angelus & Diabolus
PNN, 24. Dezember 2016

„[Ein] Kunst-Prachtband, der seinesgleichen sucht. […] Mit Angelus & Diabolus zieht der h.f.ullmann Verlag endgültig in den Kunsthimmel ein.“
Zur Rezension von Angelus & Diabolus
Radio Vaticana, 17. Dezember 2016

„Rund 1100 Fotos sind […] entstanden und finden sich nun farbecht gedruckt in einem Band, der zudem zwei Poster zum Ausklappen bietet und gleich zwei Lesebändchen. […] Bei diesem Schwergewicht von einem Buch aber muss […] gelten: Erleuchtung garantiert.“
Stern, 15. Dezember 2016

„Die Herstellung des riesigen Bildbandes ‚Angelus & Diabolus. Engel, Teufel und Dämonen in der christlichen Kunst‘ hat mehr als eine Million Euro gekostet und mehr als zehn Jahre gedauert. Aber das Ergebnis ist im wahrsten Sinne gewaltig.“
Zur Rezension von Angelus & Diabolus
ARTE-Metropolis, 4. Dezember 2016

„Das elf Kilogramm schwere Werk ist in jeder Hinsicht herausragend: sowohl von den Maßen – 28,8 x 43,8 Zentimeter – als auch vom Inhalt her. […] Kulturhistorische Zusammenhänge und Hintergründe der Kunstwerke werden in leicht verständlichen Texten fundiert erläutert. […] Der Preis ist mit rund 200 Euro stolz, aber für einen Kunstband dieser Qualität […] gerechtfertigt. Es dürfte wohl keine Engels- oder Dämonendarstellung von Weltgeltung geben, die hier nicht enthalten ist. Somit lässt ‚Angelus & Diabolus‘ keine Wünsche offen.“
Katholische Sonntagszeitung, 27. November 2016

„Das jetzt erschienene Monumental-Werk ‚Angelus & Diabolus‘ (11 Kilo schwer, 800 Seiten) zeigt auf mehr als 1000 Bildern Himmels- und Höllenwesen aus 2000 Jahren Christentum.“
BILD, 24. November 2016

„Ein Buch, das wie schon die früheren Großprojekte aus dem Potsdamer Verlag h.f.ulllmann mit einer großen Tiefenschärfe gedruckt wurde. Auch als Beweis dafür, was nur Bücher, keine Online-Medien in der Lage sind zu leisten. Ein Buch, das seinen stolzen Preis von 199 Euro – ab 1. Januar 2017 dann 100 Euro mehr – durchaus rechtfertigt.“
Zur Rezension von Angelus & Diabolus
rbb Inforadio, 22. Oktober 2016

„Eine Gigantonomie, die angemessen erscheint; und eine Akribie, die in der hohen Qualität der Bilder – darunter auch einige aufklappbare Altarfalze, die es dann locker auf über einen Meter Breite bringen – sofort erkennbar wird.“
Zur Rezension von Angelus & Diabolus
RP-online.de, 19. Oktober 2016

„Es dürfte wohl eine der gewichtigsten Neuerscheinungen dieses Bücherherbstes sein: Elf Kilo wiegt der Prachtband ‚Angelus & Diabolus‘ […]. Auf 800 Seiten und mit mehr als 1.100 Farbfotografien lädt der handgebundene Wälzer im Großformat zu einem Streifzug durch 2.000 Jahre christlicher Kunst ein.“
Zur Rezension von Angelus & Diabolus
Domradio.de, 19. Oktober 2016

„Ein Prachtband bei Ullmann setzt Engel und Teufel genial in Szene.“
Börsenblatt, 25. August 2016

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